Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

24h allein auf der Insel

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Von Mittwoch auf Donnerstag waren wir 24h-Fangen. Dazu sassen wir jeder auf einer eigenen Insel und haben alle zwei Stunden die Fallen kontrolliert, um festzustellen, wann die Mäuse aktiv sind und wann nicht. Natürlich sind sie es besonders in der Nacht, wenn es für uns besonders nervig, weil dunkel, ist. Und ich hatte auf meiner Insel eine wahre Mäuseinvasion, 51 (!) Mäuse habe ich neu markiert! Und da sage noch einer, diesen Sommer gäbe es keine Mäuse!

Die Nacht war allerdings doch sehr kurz. Halb zehn ging die Sonne unter, bei der 23:00-Uhr-Runde war es noch einigermassen dämmerig, bei der 1:00-Uhr Runde war dunkle Nacht, bei der 3:00-Uhr-Runde wurde der Himmel im Osten schon wieder orange, und bei der 5:00-Uhr-Runde war es schon wieder hell, denn halb sechs ging die Sonne wieder auf. Und ich habe schon lange keine sooooo wunderbare Nacht mehr erlebt: von Utö blinkte der Leuchtturm, über uns leuchteten der Mond als schmale Sichel und ein unbeschreiblich schöner Sternhimmel, die Milchstrasse ganz hell und der Polarstern so „nah“ :-), und eine Sternschnuppe nach der anderen, manche so hell, dass sie mir beim Fallenkontrollieren so nebenher aus dem Augenwinkel aufgefallen sind. :-))) Auch tagsüber war es ganz angenehm, schön warm, aber nicht zu heiss, immer ein kühler Wind, der vor allem auch die Mücken fernhielt. Ich finde, ich hab’ ne schöne Arbeit!!!

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