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Üblicherweise sagt ja der erste Satz viel über ein Buch aus. Aber dieses Buch, als ich es damals noch in der Chemnitzer Stadtbibliothek entdeckte und mich das Bild von Prag auf dem Umschlag neugierig machte, hat mich mit seinem letzten Satz überzeugt: „Sense!“ Was für ein wunderbarer Schluss!

(Dabei ist der erste auch schön, und zwar so, wie das ganze Buch ist: „In der Stille des Gedächtnisses, vor allem, wenn ich die Augen fest schliesse, erblicke ich, wann immer ich mag, die Gesichter so vieler prächtiger Menschen, denen ich im Leben begegnet und von denen ich vielen als Freund nähergekommen bin, dass Erinnerung auf Erinnerung folgt, eine schöner als die andere.“)

(Und nein, es geht nicht nur um Frauen in seinen Geschichten. Und ”Wie ich mit Lenin Schlittschuh lief” ist eine ganz andere, der Auszug ist aus ”Was der Harpunier Ned Land sagte”, soviel dazu.)

Leider war es schwer zu bekommen, vor allem die ungekürzte Auflage von 1992, zum Glück wurde ich schliesslich bei der ZVAB fündig.

Jetzt hatte ich es schon lange nicht mehr gelesen, weil Prag, an dem ich durch dieses Buch so viele neue Seiten entdeckt habe, jetzt so ewig weit weg ist und ich immer Sehnsucht nach meiner Lieblingsstadt bekomme, wenn ich es lese. Aber fürs Krankenhaus und die Endlosstillerei der ersten Wochen war und ist es genau richtig.
Und nach Prag kommen wir schon auch mal wieder!