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Familie F. fährt in den Urlaub.
… wurde komplett umgeplant dieses Jahr. Eigentlich wollten wir wandern gehen und nach Bengtskär fahren.
Stattdessen verbrachten wir den Freitag mit einem fiebernden Kind im Garten und angrenzenden Wald, den Samstag mit einem immer noch fiebernden Kind beim Notarzt und im Garten, und den Plan, am Sonntag wenigstens einen Ausflug auf die Insel Vepsä zu machen, machte uns dann die Wettervorhersage zunichte.
Der beim Frühstück beschlossene Alternativplan lautete dann: wir fahren nach Uusikaupunki. Wenn es tatsächlich regnen sollte, können wir jederzeit irgendwo reingehen oder zurückfahren. Hm, ja. Tatsächlich sah es dann so aus, dass der Regen genau dann aufhörte, als wir das Automuseum im Saab-Werk betraten, und wieder anfing, als wir das Museum wieder verliessen. Nach einer halben Stunde Warten, während der das Mäusekleinkind aus seinem dreistündigen (!) Mittagsschlaf im Mäusevolvo erwachte und Vesper gefüttert bekam, kam dann sogar die Sonne wieder raus – was allerdings nicht hiess, dass der Regen aufgehört hätte. Wir sind dann noch eine Stunde lang im schönsten, heissen Sonnenschein von leichtem Regen berieselt Richtung Stadt zurückgelaufen.
Das war unser Juhannus. Und jetzt hab’ ich Halsschmerzen.
Morgen: Kindergartenferienanfang. Ähämannsommerurlaubanfang. Juhannuswochenendeanfang.
Ab Mitte nächster Woche dann auch Urlaub für mich.
Jetzt erstmal: Hauskaa Juhannusta! Und sauft nicht so viel!!!
Wenn der Ähämann anruft und verkündet, er sei gleich da, er sässe schon im Bus, der in ein paar Minuten am Holzmarkt sei, und ich denke: ”Meine Güte, nun wohnen wir schon so lange in Turku, und er benutzt immer noch den Begriff Holzmarkt für die Umsteigehaltestelle?!”, der Ähämann aber tatsächlich den Holzmarkt meinte, dann bin ja wohl eher ich noch nicht richtig hier angekommen…
(Immerhin sehe ich schon lange keine Menschen mehr hier auf der Strasse, die ich aus Jena kenne.)
Einen Online-Stadtplan von Jena suchen und http://www.jena.fi eingeben.
Finnisierung I
Finnisierung II
Finnisierung III
Finnisierung IV
Finnisierung V
Finnisierung VI
Finnisierung VII
Finnisierung VIII

oder: Aus dem Alltag eines Kleinkindes
Spätestens halb sieben aufwachen. Sofort im Bett stehen. Nach Mama und Papa rufen. Sich aufs Töpfchen setzen lassen. Ins Töpfchen kacken. Auf Mamas und Papas Bett rumturnen. Die Leselampe über dem Bett einschalten. Die Glühbirne untersuchen. Die Leselampe wieder ausschalten wollen. Ein bisschen brüllen, weil es nicht geht. Die Nasensprayflasche von Mamas Nachttisch holen. Die grüne Kappe abmachen. Die grüne Kappe wieder draufmachen. Die grüne Kappe wieder abmachen. Sich die Kappe auf den Finger stecken. Mama zeigen. Vor Freude loslachen. Rückwärts aus dem Bett aussteigen. Wieder reinklettern. Für Sekundenbruchteile mit Mama kuscheln. Wieder aus dem Bett aussteigen. Zur Tür krabbeln. Dranschlagen. Rauswollen. Sich anziehen lassen. Im Gitterbett stehen, während Mama die Betten macht. In das Hochstühlchen gesetzt werden. Papa zur Eile antreiben, damit der Frühstückspuuro endlich fertig wird. Puuro verschlingen. Milch selbst trinken. Ein Stück Toastbrot fordern. Faxen machen. Zähne geputzt bekommen. Gegen das Gesichtwaschen protestieren. Im ”Käfig” spielen. Angezogen werden. Lieber krabbeln wollen. Mit dem Fahrrad in den Kindergarten gefahren werden. Sofort die Bank in der Garderobe erklettern. Übergeben werden. Papa hinterhergucken. Spielen, Windeln gewechselt bekommen, singen, essen, schlafen, Windeln gewechselt bekommen, spielen. Mama beim Abholen entgegengekrabbelt kommen. In den Fahrradsitz gesetzt werden. Erzählen. Zeigen. Erzählen. Vor der Haustür rumkriechen. Unter Protest Hände gewaschen bekommen. Abendbrot essen. Auf den Spielplatz gefahren werden. Sand schaufeln. Durch eine Holzröhre kriechen. Vor Freude juchzen. Die Treppe zur Rutsche erklettern. Rutschen. Lachen. Wieder die Treppe zur Rutsche erklimmen. Rutschen. Lachen. Eine Löwenzahnblüte finden und untersuchen. Weiterkrabbeln. An der Bank aufstellen. Draufkrabbeln wollen. Brüllen, weil die Bank zu hoch ist. Von Mama weggetragen werden. Zum Schaukelpferd krabbeln. Das Pferd ein bisschen schaukeln. Draufgesetzt werden. Ein bisschen schaukeln. Sandkuchen kaputt machen. Einen Gullideckel entdecken. Hinkrabbeln. Das kleine Loch im Gullideckel entdecken. Sand reinrieseln lassen. Sich auf den Bauch legen und in das Loch hineingucken. Ein kleines Stöckchen in das Loch fallen lassen. Mama davon berichten. Zur Schaukel krabbeln. In die Babyschaukel gehoben werden. Sich schaukeln lassen. Juchzen. Mama die Hände hinhalten. Das Karussell anschieben. Eine Treppe entdecken. Hochkrabbeln. Runterkrabbeln. Papa begrüssen. Mit Papa auf dem Schaukelpferd reiten. Heimgefahren werden. In die Badewanne gesetzt werden. Planschen. Das Badethermometer neben die Badewanne legen. Aufstehen. Wieder hingesetzt werden. Die Badeente benagen. Aus der Wanne gehoben werden. Zappeln. Abgetrocknet werden. Lieber aufstehen wollen. Angezogen werden. In das Hochstühlchen gesetzt werden. Puuro verschlingen. Augen reiben. Zähne geputzt bekommen. Die Zahnpastatube halten wollen. Umgezogen werden. Mama oder Papa dabei treten. Sich kringelig lachen, wenn Mama oder Papa ”Au!” sagen. Ins Schlafzimmer getragen werden. Schlafsack angezogen bekommen. Gute-Nacht-Geschichte angucken. Schlaflied gesungen bekommen. Ins Bett gelegt werden. Iida in den Arm nehmen. Erzählen. Aufstehen. Hingelegt werden. Gähnen. Iida streicheln. Sich rumdrehen. Aufstehen. Hingelegt werden. Augen reiben. Gähnen. Den Hintern hochrecken. Aufstehen. Hingelegt werden. Rumgucken. Aufstehen. Hingelegt werden. Augen nicht mehr aufhalten können. In den wohlverdienten Schlaf fallen.
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Und jeden Tag was Neues lernen!
… waren wir noch in Kasnäs am Sonnabend. Eine gute Stunde Fahrt von Paimio über kleine, gewundene Strassen, bei strahlend blauem Himmel und sattgrünen Wiesen und Feldern. Ich fahr’ da so gerne, und ganz besonders um diese Jahreszeit. Die Augen im Grün baden lassen und auftanken für den Winter, der allzuschnell wiederkommt…
Am Sonntag sind wir dann wieder nach Rauma gefahren, diesmal rechtzeitig, um die Fähre auf die Leuchtturminsel Kylmäpihlaja zu erreichen. Lecker gegessen haben wir dort, das Mäusekleinkind hat ein bisschen geturnt, und für eine kurze Leuchtturmbesteigung hat der 1½-stündige Inselaufenthalt auch noch gereicht.
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Schön ist das im Sommer! Und ein nicht mehr ganz so kleines Baby zu haben hat durchaus auch seine Vorteile. Dass wir neuerdings an jedem Spielplatz, in jedem Park und an jedem Springbrunnen Pause machen müssen, ist ja auch gar nicht mal so schlecht.
Eigentlich zählte ich mich bisher ja nicht gerade zu den Aalto-Fans. Ja, gut, die berühmte Aalto-Vase fand ich schon immer toll, aber die von ihm entworfenen Gebäude fand ich irgendwie nicht sooo schön.
Trotzdem sind wir am Sonnabend nach Paimio gefahren, um an einer Führung durch das dortige Krankenhaus teilzunehmen, das komplett von Alvar Aalto entworfen wurde. Und zwei Dinge finde ich an den Aalto-Werken jetzt ganz toll: Dass alle seine Werke ihrer Zeit weit, weit voraus waren, so weit, so dass sie sogar jetzt noch modern wirken. Und dass er einfach alles designen konnte (und hat!) – nicht nur Gebäude, sondern gleich die komplette Inneneinrichtung dazu.
Das heute noch als normales Krankenhaus genutzte Gebäude wurde ursprünglich als Tuberkulose-Sanatorium entworfen. Der Auftrag dafür wurde als Wettbewerb ausgeschrieben, den der junge Aalto 1929 gewann.
Das Dach über dem Eingang soll eine Lunge darstellen – mit einer gesunden und einer teilweise entfernten Hälfte.
Da es damals für Tuberkulosepatienten keinerlei Behandlungsmöglichkeit gab ausser frischer Luft, Sonne und Ruhe, hat Aalto auf diese Bedürfnisse besonders geachtet bei seinen Entwürfen.
Helle, sonnige Farben… und niedrige Stufen, die auch für schwache Patienten leicht zu erklimmen waren:
Aufenthaltsräume mit riesigen Fenstern… auf jeder Seite des Gebäudes einer, damit sich die Patienten immer – Sonnenschein vorausgesetzt – in einem sonnigen Raum aufhalten konnten:
Das Gebäude wurde mit zwei Flügeln angelegt – einer nur für die Zimmer der Patienten, der andere für den Speisesaal und Wirtschaftsräume, damit die Patienten in ihren Zimmern möglichst viel Ruhe haben und ungestört sind.
Der Speiseraum:
Und ein Zwei-Bett-Krankenzimmer:
Die Hauptbehandlung bestand im Aufenthalt an frischer Luft. Drei Mal am Tag für insgesamt vier Stunden mussten die Patienten auf die Dachterrasse:
Nur bei mehr als 20 Grad Frost durften sie drin bleiben. Ansonsten gab es dicke Schlafsäcke gegen die Kälte:
Auf die Dachterrasse führt übrigens Finnlands ältester Aussenfahrstuhl:
Derzeit läuft ein Antrag, das Krankenhaus von Paimio in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste aufzunehmen. Das ist aber auch wirklich ein beeindruckendes ”Gesamtkunstwerk”!
Und das war mal eine wirklich tolle Führung. Einschliesslich des Mäusekleinkindes waren wir nur vier Personen, und die kleinste Person hatte viel Spass daran, sich in der Kiepe herumtragen zu lassen.
Nur dass man seinem Träger nicht alle Haare dabei ausreisst, das müssen wir vor dem Urlaub nochmal üben!
Neulich zog ganz in unserer Nachbarschaft eine deutsch-finnische Familie ein. Mutter Deutsche, Vater Finne, Kinder halb und halb. ;-) Gerade aus Deutschland angekommen.
Nun ist es oft so, dass Deutsche, die als Austauschstudenten, Doktoranden, Auswanderer… nach Turku ziehen, mich vorher kontaktieren. Weil sie im Netz nach Infos gesucht haben und dabei über meinen Blog gestolpert sind. Ich find’ das schön, und ich gebe auch immer gern Auskunft und treffe mich dann auch gern später in Turku auf einen Kaffee.
Nur, diesmal war es so: da bekam ich heute eine mail von einer Frau aus dem Babyzimmer, sie hätte dort gerade den link zu meinem Blog entdeckt, und da ihre Schwester auch gerade nach Turku gezogen sei, mit einem finnischen Mann, der…
*klick* *umfall*
Sie meinte unsere Nachbarn!
Die Welt ist wirklich ein Dorf…!
Jetzt Mama und Kleinkind im (neuesten) finnischen Partnerlook.
Danke, liebster Ähämann und Papa!
Vielleicht sollten wir nur einfach lange genug an der Bushaltestelle am Dom stehen und die vorbeifahrenden Autos angucken. So hab’ ich die Zwei entdeckt, und am Sonntagabend nun die Dreizehn. So ein rotes, tiefergelegtes Cabrio mit fetten Reifen und so komischen grossen, runden Rücklichtern, das mich sehr an ein Auto auf einem Kinderkarussell erinnert hat…
Am Sonnabend waren wir in Rauma, ca. 100 km nördlich von Turku. Rauma hat – anders als die meisten finnischen Städte, die alle irgendwann im Laufe der Zeit abgebrannt sind – eine Altstadt aus 600 gut erhaltenen Holzhäusern. Damit wurde Rauma auch in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste aufgenommen.
Ich war vor sechs Jahren schon mal in Rauma, zur Konfirmation meiner finnischen ”Cousine”, und wollte seitdem immer schon mal wieder hin. Das Wetter war diesmal mindestens genau so schön, der der Zeitpunkt noch besser, denn der Flieder stand in voller Blüte.
Eigentlich wollten wir noch auf die Insel mit dem Leuchtturm, aber vor Juhannus fährt die Fähre da hin nur einmal am Tag, und wir waren zu spät. Na, da kommen wir nochmal wieder! :-)
Das war erst der Anfang:
Das Kind bedeutet seinen Untergebenen, dass es gern die Milchtasse hätte, schiebt die helfende Hand weg und trinkt ganz allein!
Das Kind rupft sich eine Pusteblume ab und pustet.
Das Kind zerrt mein Taschentuch unter meinem Kopfkissen vor, hält es sich nach kurzem Überlegen an die Nase und macht Pustgeräusche.
Das Kind krabbelt zielstrebig ins Schlafzimmer, holt sein Töpfchen unterm Bett hervor und setzt sich ohne Umschweife darauf. (Dass man vorher die Hose runterzieht und die Windel abmacht, das üben wir noch!)
Das Kind wird gross!
Anja, die gestern live dabei war, berichtete gerade per email: ”[...] Mitten im Spiel kam eine riesige Eule angeflogen und hat sich seelenruhig auf dem Spielfeld niedergelassen! Die Spieler waren irritiert, die Fotografen hocherfreut - und niemand hat etwas unternommen. :-) Das Spiel wurde fuer fast 10min unterbrochen. Wir haben einfach gewartet, bis die Eule von alleine wieder weggeflogen ist (natuerlich ist sie erst noch ein paar Runden ums Stadion geflogen und hat auf beiden Toren mal ein Päuschen gemacht!). [...] Und kurz nach dem Eulenauftritt hat Finnland dann das erste von insgesamt zwei Toren geschossen! Vermutlich waren die Belgier von so viel “wildlife” eingeschuechtert! :-) [...]“
Hihi. Tolle Sache!
Hier der Bericht aus dem Hesari, hier weitere Fotos, hier ein Video.
… wenn abends halb elf noch die Sonne scheint
… wenn die Schneepflugfahrer die Strassenschilder putzen
… wenn das Mäusekleinkind nicht mal mehr zum Fahrradfahren eine Mütze braucht
… wenn man den ganzen Abend auf der Terrasse sitzen kann
… wenn man es nicht vor Mitternacht ins Bett schafft
… wenn die Maiglöckchen blühen
… wenn die Ökologen alle entweder im Urlaub oder im Feld sind (eher Letzteres…)
… wenn der Sprosser singt
… wenn der Kindergarten geschlossen hat (zum Glück noch nicht, erst ab Juhannus für fünf Wochen)
… wenn in der Uni die weniger wichtigen Türen ganztägig, die wichtigeren Türen spätestens ab 16:00 Uhr verschlossen sind
… wenn die Supermärkte auch sonntags auf haben
… wenn unsere Buslinie nur noch alle halbe Stunde fährt
… wenn es auf dem Markt nach Erdbeeren riecht
… wenn die Strassenränder voller Lupinen stehen
… wenn Busladungen deutscher Rentner durch den Dom trotten
… wenn an jeder Ecke der Stadt ein Eiskiosk steht
… wenn es drin kälter ist als draussen (sagte ich schon, dass ich Klimaanlagen GAR NICHT leiden kann?!)
… wenn unsere internationalen Freunde alle wehmütig für mehrere Wochen in ihre Heimatländer fahren, obwohl sie viel lieber den finnischen Sommer erleben würden
Wenn jemand, den ich seit Jahren kenne, mit jemand anderem, den ich seit Jahren kenne, zusammen war und dieses Paar – auf leider oft beobachtete finnische Art und Weise – sich jahrelang in der Öffentlichkeit eher wie entfernte Bekannte als ein Liebespaar zueinander verhalten und das gemeinsame Kind eher perfekt gemanaget hat statt ein wirkliches Familienleben zu haben; wenn einer davon plötzlich eine sehr zärtliche und liebevolle Beziehung zu einem neuen Partner hat, dann weiss ich nicht so recht, ob ich traurig sein oder mich freuen soll.
Der Finne an sich ist ja sehr brav und folgsam und tut, was man ihm aufträgt. (Auf Salz im Essen verzichten. Fettfreie Milch trinken. Joggen gehen. Bei Rot an der Fussgängerampel warten. Xylitolkaugummi kauen. Hundekacke aufsammeln und ordnungsgemäss entsorgen. So Sachen.) Wenn man ihm den Sinn nur einleuchtend erklärt. Am besten funktioniert es, wenn die Sache seiner Gesundheit nützt.
Es hat mich also eigentlich auch nicht so sehr überrascht, die Erklärung, wieso man unbedingt einen Haarzurückhalter für den Duschabfluss haben sollte, zu sehen:
(Nicht etwa, weil die Haare ja den Abfluss verstopfen könnten und das ganze extrem eklig werden kann. Nein – weil die Haare eine Brücke bilden können, an der die bösen, bösen Bakterien aus dem Abfluss ins Bad spazieren!)
Ganz wichtig auch: die finnische Fahne!
Das ging ja mal schnell! Gestern abend waren wir auf Hirvensalo, der Ähämann wollte in der Villa Rauhala mit seinen Kursstudenten grillen und in die Sauna. Mama und Mäusekleinkind kamen für eine Stunde vorbei zum Aufs-Meer-gucken, Waldboden-gründlichst-untersuchen, Eichhörnchen-Beobachten, Sich-von-Mücken-zerstechen-lassen und ein wenig Abendbrot-essen. Dann musste das müde Mäusekleinkind nach Hause gebracht werden. Mama war auch schon müde und guckte wohl eher unbewusst nach dem grossen, mindestens 30 Jahre alten Chevrolet, der aus einer Seitenstrasse auf die Itäinen Pitkäkatu abbiegen wollte. ”Ach so, die 12”, dachte Mama müde. ”Die 12?!”, dachte Mama plötzlich aufgeregt und schaute schnell nochmal über die Schulter nach links. Tatsächlich, die 12! Na, das’s ja mal schön! Auf zur Dreizehn! (Die ich schon mindestens zwei Mal gesehen habe.)



























